Burgdorfer Gasthausbrauerei

Erfolgsjahr an Erfolgsjahr

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Erfolgsjahr an Erfolgsjahr

19. Generalversammlung der Burgdorfer Gasthausbrauerei AG

Das Burgdorfer Bier reiht weiterhin Erfolgsjahr an Erfolgsjahr

Einmal mehr ausnahmslos Erfolgsmeldungen aus dem Kornhaus: Auch an der 19. Generalversammlung der Burgdorfer Gasthausbrauerei AG von gestern Samstag konnten die 1’962 Aktionäre im Zelt vor der Reithalle ein weiteres Mal Rekordzahlen vernehmen. So ist der Bierabsatz im vergangenen Braujahr um 14% gestiegen und der Bilanzgewinn hat mit CHF 484‘000.- einen neuen Höchstwert erreicht. Der Verwaltungsrat plant jetzt ein strategisches Projekt zur Erweiterung seiner Möglichkeiten.

Die Generalversammlung der Gasthausbrauerei ist in Burgdorf zu einer eigentlichen Institution geworden, die einem Protokoll folgt, das für die Anwesenden leicht vorauszusehen ist. Das war an der heurigen 19. Ausgabe bestimmt nicht anders, wenn auch die eine Aktionärin oder der andere Aktionär bei der Lektüre der Einladung an einer Stelle aufgehorcht haben mag: «VR und Braumeister arbeiten an einem Projekt zur Sicherstellung und Erweiterung unserer Möglichkeiten in der Nähe des Kornhauses. Wir wollen die Reserven für künftige Investitionen weiter äufnen und schlagen der GV deshalb vor, den Bilanzgewinn mehrheitlich den Gewinnreserven zuzuweisen.» war dort zu lesen.

Investitionsprojekt in der Pipeline

Verwaltungsratspräsident Stefan Aebi nahm diesen Ball denn auch gleich zu Beginn seines Jahresberichtes auf und entschuldigte sich für diesen «kryptischen» Hinweis – um die Aktionärinnen und Aktionäre aber gleich etwas weiter zu vertrösten: «Das in Aussicht gestellte, langfristig ausgelegte Projekt ist aber noch nicht soweit gediehen, dass wir Ihnen schon heute Näheres berichten können.» Der Verwaltungsrat der Brauerei sei aber keineswegs grössenwahnsinnig geworden oder auf einen unbedingten Wachstumskurs aus. Vielmehr folge er in der Grundausrichtung dem Leitbild der Burgdorfer Gasthausbrauerei, wonach sie sich als ein regionales Unternehmen verstehe, das die Gewinne in die Qualitäts- und Prozessoptimierung investiere. Dank dem erzielten Jahregewinn stehe dem Verwaltungsrat jetzt eine schöne Reserve für sein Projekt zur Verfügung. Aebis Worte verfehlten ihre Wirkung offensichtlich nicht, in der nachfolgenden Abstimmung stimmten die Aktionärinnen und Aktionäre dem Traktandum «Verwendung des Bilanzgewinnes» jedenfalls in der üblichen überwiegenden Mehrheit zu.

Flaschenanteil von knapp 70%

Diesen Bilanzgewinn konnte Aebi nachfolgend, wieder zurück in der bekannten GV-Routine, als einen Rekordwert präsentieren: Die CHF 484‘000.- sind das in der 19-jährigen Geschichte der Burgdorfer Gasthausbrauerei mit Abstand beste Resultat. Dazu beigetragen hat insbesondere auch die Produktinnovation 0.33l-Einwegflaschen, die mit über 1’000 hl Absatz praktisch für das gesamte Hektoliter-Wachstum von 14% auf über 8’000 hl im Berichtsjahr verantwortlich zeichnete. Geschäftsführer Thomas Gerber verdeutlichte das in der Jahresrechnung: Die Brauerei hat 2016 rund 808‘000 Liter Burgdorfer Bier verkauft. 70% davon, die als Flaschenbier für den Handel anfallen, teilen sich in 912‘000 Halbliterflaschen (oder etwa 17’000 weniger als 2015) und über 320‘000 0,33L-Einwegflaschen, die in der Berichtsperiode erstmals ganzjährig erhältlich waren. Auch das neue Jahr ist nach einer Zwischenbilanz von Gerber gut angelaufen: Die Monate Januar bis April 2017 fielen gegenüber dem Rekordjahr 2016 etwa gleich aus.
Nach diesen ausnahmslos erfreulichen Nachrichten durfte es kaum erstaunen, dass die 1‘962 anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre neben der Gewinnverwendung auch alle anderen Anträge des Verwaltungsrates mit der hinlänglich bekannten grossen Mehrheit und Geschwindigkeit durchwinkten. Das eingangs erwähnte Protokoll sieht nämlich bekanntermassen vor, dass den Abstimmungen ein gemütlicher zweiter Teil folgt, in dem die Anwesenden Gelegenheit haben, die von der Brauerei hergestellten Waren in der erforderlichen Ruhe zu verkosten. Der zum freien Bier gereichte Gutschein für eine Wurst, den der gute Geschäftsabschluss zum zweiten Mal ermöglicht hat, scheint auf dem besten Weg zu sein, ebenfalls Eingang ins Protokoll der GV zu finden.

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